Unsere Bemühungen, eine möglichst vielfältige Lebensgrundlage und Artenvielfalt für unsere Nützlinge und viele weitere Arten wie zum Beispiel Wildbienenarten zu schaffen, haben erst mit Verzögerung, dann aber wetterbedingt umso stärker Früchte getragen. Die Wiese hinter unserem Weinberg bietet ein breites Spektrum an Pflanzenarten und bietet mittlerweile eine bemerkenswerte Grundlage für viele Tiere.

Als Nicht-Biologen sind wir – dem App Store sei Dank – mit unserer „Flora Incognita“ App geraume Zeit über die Wiese gelaufen und haben so viele Pflanzenarten wie möglich bestimmt, um uns einen Eindruck von der Artenvielfalt zu verschaffen. Einige Arten wollten lieber „unerkannt“ bleiben, aber denen kommen wir auch noch auf die Schliche 😉 Nachfolgend eine sicher nicht vollständige Aufzählung der zweifelsfrei bestimmbaren Arten:

Flachs, Saat-Lein, Wilde Malve, Persischer Klee / Schabdar, Inkarnat-Klee, Kleine Braunelle, Futter-Wicke (Artengruppe), Acker-Hederich (Artengruppe), Dürrwurz, Einjähriges Bingelkraut, Gewöhnlicher Wasserdost, Büschelschön, Rainfarn-Phazelie, Wilde Möhre, Wiesen-Pippau, Mausohr-Habichtskräuter, (Untergattung), Rhabarber, Thymian, Rosmarin, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Lavendel, Sonnenblume, diverse Sempervivum Arten z.B. Hauswurz, Heidelbeere, Hibiskus, Weinbergspfirsich, Buchweizen, Waldbeeren, Haselnuss.

Die Brombeere ist als Sekundärvegetation in Brachen (leider) allgegenwärtig und macht uns und anderen Arten das Leben schwer, obwohl wir nach Kräften versucht hatten, sie während der Kultivierung so gut wie möglich zu dezimieren. Verschiedene Disteln sind auch mit von der Partie – werden allerdings geduldet bis zu einer gewissen Ausbreitung.